Die Kombination aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und Infrarotpaneelen in den Räumen ist derzeit die wirtschaftlichste Art zu heizen, die es in Deutschland überhaupt gibt. Während die Preise für Gas und Fernwärme jedes Jahr steigen, scheint die Sonne weiterhin kostenlos und Ihre eigenen Paneele verwandeln diesen Strom direkt und ohne Umwege in behagliche Wärme.
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Warum eine Wärmepumpe nicht immer die beste Lösung ist
Viele Hausbesitzer denken bei Photovoltaik sofort an eine Wärmepumpe, aber diese hat entscheidende Nachteile. Eine Wärmepumpe kostet in der Anschaffung mindestens fünfzehntausend Euro, benötigt einen Pufferspeicher, eine Fußbodenheizung und eine jährliche Wartung durch einen Fachmann. Wenn es draußen minus zehn Grad kalt ist und Sie am meisten heizen müssen, hat die Wärmepumpe ihren schlechtesten Wirkungsgrad und verbraucht sehr viel teuren Netzstrom. Eine Infrarotheizung kostet nur ein Drittel davon, hat keine Wartung und hat bei jeder Außentemperatur denselben Wirkungsgrad von nahezu hundert Prozent. Der Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage wird also eins zu eins in Wärme umgewandelt, ohne dass ein Kompressor dazwischen steckt, der kaputt gehen kann.

Wie groß muss die Photovoltaikanlage sein, um ein Haus zu heizen?
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einhundertzwanzig Quadratmetern und einem Wärmebedarf von etwa sechstausend Kilowattstunden pro Jahr reicht eine Photovoltaikanlage von acht bis zehn Kilowatt Peak völlig aus, um sechzig bis siebzig Prozent des Heizstroms selbst zu produzieren. In den sonnigen Monaten März, April, September und Oktober produzieren Sie sogar mehr Strom, als Sie zum Heizen brauchen, und heizen damit praktisch für null Euro. Nur in den drei dunkelsten Monaten Dezember, Januar und Februar müssen Sie einen größeren Teil aus dem Netz zukaufen. Selbst dann bleibt die Rechnung positiv, weil Sie durch die direkte Nutzung des Solarstroms die hohen Netzgebühren und die CO2-Abgaben sparen, die bei Gas anfallen.
Der Trick mit dem smarten Energiemanagement
Der eigentliche Schlüssel zum Sparen liegt in der intelligenten Steuerung. Moderne WiFi-Thermostate https://topirpaneli.si/ können über eine einfache Schnittstelle mit dem Wechselrichter Ihrer Photovoltaikanlage sprechen. Das System weiß also genau, wann gerade viel Solarstrom vom Dach kommt, und heizt in diesem Moment die Wände gezielt um ein bis zwei Grad höher auf. Die Wände speichern diese Wärme wie ein kostenloser Akku und geben sie abends wieder ab, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Sie benötigen also keinen teuren Batteriespeicher für tausende von Euro, weil Ihr Haus selbst der beste Speicher ist. Auf diese Weise können Sie den Eigenverbrauch Ihres Solarstroms von dreißig auf über siebzig Prozent steigern und die Amortisation Ihrer gesamten Anlage verkürzt sich von fünfzehn auf oft nur noch sieben bis acht Jahre.
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